1. SCHKOPAUER TEAM-CUP

Erfolgreiche Premiere des Schkopauer-Teamcup

Am Wochenende des 20.-22. September fand erstmalig der Schkopauer Teamcup statt. Die Veranstalter, rund um die Turnierleiter Tom Glücklederer, Klaus Kuhnert und vom TC Schkopau, hatten es sich zur Aufgabe gemacht, sportliche Ambitionen und Spaß am Tennis miteinander zu Verbinden.

In langer Vorbereitung wurde sich vorgenommen mal etwas Neues im Tennis zu versuchen. Es wurde erfolgreich ein neues Turnierformat etabliert, welches es in Sachsen-Anhalt noch nie gab. Hiermit auch ein großes Dankeschön an den Tennisverband Sachsen-Anhalt. Hier vor allem an Vera Kersten von der Geschäftsstelle und an den Vizepräsidenten und Ressortleiter Sport, Maximilian Pefestorff, die dem neuen Modus zugestimmt und den LK-Status für das Turnier genehmigt haben. Hiermit zeigt sich, dass unser Tennisverband ebenfalls offen für etwas Neues ist und neue Ideen unterstützt, um den Sport voranzubringen.

 

Somit entstand der 1. Schkopauer Teamcup.

Gespielt wurde als Team, welches sich aus zwei Personen zusammensetzt. Die Leistungsklassen der einzelnen Spieler waren prinzipiell offen, aber beide LK´s zusammen mussten in Summe LK15 oder mehr betragen. Die bessere LK spielte gegen die bessere LK des Gegner-Teams und die anderen beiden ebenfalls ein Einzel. Wenn beide Teampartner gewonnen haben, waren sie eine Runde weiter. Wenn einer der beiden Partner ein Einzel verloren hat, gab es ein Entscheidungsdoppel, welches über den Einzug in die nächste Runde entschied. Auch „Coaching“ des eigenen Teampartners war laut dem Turnierleiter Tom Glücklederer ausdrücklich erlaubt.

 

Dieser interessante und neue Turniermodus lockte insgesamt 28 Spieler aus Sachsen und Sachsen-Anhalt auf die schöne Schkopauer Tennisanlage. Darunter befanden sich sogar fünf Spieler, die in der deutschen Rangliste zu finden sind. Das ist sehr selten bei LK-Turnieren und somit ein weiterer Beweis für den super interessanten neuen Modus.

Top gesetzt war das Chemnitzer Team: Mikhail Bich (LK3) und Maxim Kling (LK12), an zwei gesetzt waren Markus Gattner (LK7) und Rene Flier (LK8) aus dem benachbarten Leuna, an drei gesetzt waren Konrad Neuling (LK7) und Eric Riedel (LK8) aus der Hauptstadt Magdeburg und an vier gesetzt waren Martin Radetzki (LK6) und Hannes Darmochwal (LK10) aus Halle. Das Ranglistenspieler wie Eric Voloshin (LK1), Daniel Ferl(LK1), Maximilian Engshuber (LK1) und Tom Glücklederer (LK4) nicht mal gesetzt waren, machte das Turnier ebenfalls sehr interessant. Es waren also überaus spannende Wettkämpfe zu erwarten und so kam es auch. Für Freitag waren die ersten zehn Vorrundenspiele angesetzt, die auch erwartungsgemäß durchgeführt werden konnten. Nach einem spannenden Vorrundenabend ließ man den Abend am Bierwagen bei Musik ausklingen. Denn man musste sich ja auf die kommenden 2 Tage vorbereiten.

 

Am Samstag fand das Turnier bei schönstem Kaiserwetter seine Fortsetzung. Die Teamrunden wurden vollendet und es standen die Viertelfinalteilnehmer fest. Auch eine Nebenrunde wurde gespielt, sodass auch jedes Team auf seine Kosten kam. Mit Maxim Kling/Mikhail Bich, Maximilian Engshuber/Tillmann Blechschmidt, Daniel Ferl/Rasmus Gesemann, Eric Riedel/Konrad Neuling und Eric Voloshin/Leonard Seidel standen augenscheinlich die Favoriten fest.

Die erste kleine Überraschung des Turniers lieferten die starken Magdeburger (Neuling, Riedel) als sie im Viertelfinale relativ deutlich Erik Voloshin (Tennisschule Voloshin) und Leonard Seidel im Doppel besiegten und somit ins Halbfinale einzogen. Die Einzel gingen zuvor an Erik Voloshin mit 6:2, 6.3 und Eric Riedel mit 6:2, 6:2. Somit standen sich im ersten Halbfinale Kling/Bich (CTC Küchwald Chemnitz) und Riedel/Neuling (Magdeburg) gegenüber. Im zweiten Halbfinale kämpften Blechschmidt/Engshuber (Halle/Leipzig) und Gesemann/Ferl (Halle) um den Einzug ins Finale. Diese Spiele konnten knapper und spannender nicht ausgehen. Nachdem Mikhail Bich und Eric Riedel ihre Einzel relativ deutlich gewonnen hatten, kam es nun zum spannenden Entscheidungsdoppel. Dieses ging hauch dünn an die Chemnitzer Jungs mit 10:8 im Matchtiebreak. Somit hatte sich das an eins gesetzte Team durchgesetzt und das erste Finalteam stand fest. Im zweiten Halbfinale kam es zu einem „Krachereinzel“ zwischen Max Engshuber (LK1) und Daniel Ferl (LK1). Ferl startete sehr gut ins Match und konnte sich den ersten Satz mit 6:4 sichern. Doch dann kam Engshuber zurück und holte sich den zweiten Satz mit 6:2. Im Matchtiebreak konnte er dann „den Flow“ des zweiten Satzes mitnehmen und gewann diesen mit 10:3. Sein Teampartner Tillmann Blechschmidt, genannt „Tilli“ setzte sich ebenfalls im Matchtiebreak knapp gegen Rasmus Gesemann durch und machte den Einzug ins Finale perfekt.

 

Am Finaltag konnte man die Spannung auf der Anlage fühlen. Viele Zuschauer fanden auch am letzten Turniertag den Weg nach Schkopau und feuerten Ihre Favoriten an. Es begannen Maxim Kling und Tillmann Blechschmidt. Nach einem knappen zweistündigen Match konnte sich der Chemnitzer Kling mit 6:4, 6:4 durchsetzen. Somit stand es 1:0 für die motivierten Chemnitzer Jungs und der Druck lag bei Maximilian Engshuber. Dieser kam mit dem Druck sehr gut klar und holte sich trotz erheblicher Gegenwehr von Bich den Ausgleich mit 6:2, 6:1. Somit musste sogar das Finale des Teamcups im Doppel entschieden werden. Im Doppel setzten sich nach einem hart umkämpften ersten Satz Engshuber und Blechschmidt mit 7:5, 6:0 durch und gewannen somit den ersten Schkopauer Teamcup und die begehrten zwei Uhren, gesponsert vom TC Schkopau. Somit ging der zweite Platz an Mikhail Bich und Maxim Kling, der dritte Platz und weitere tolle Preise gingen an Rasmus Gesemann und Daniel Ferl. Den Nebenrundensieg sicherten sich Eric Voloshin und Leonard Seidel.

 

Bei bestem Sommerwetter geriet das Turnier zu einem absoluten Besuchermagneten, sodass sich auf der Anlage über alle drei Tage viele Tennisbegeisterte Zuschauer sehen ließen und für das entsprechende Ambiente sorgten. Auch um die Verpflegung mussten sich die Sportler keine Sorgen machen. Der Verein hat für ausreichend Essen, Trinken und weitere Überraschungen gesorgt. Zum Beispiel hat jedes Team als „kleiner Turniergag“ die gleichen Tattoostrümpfe bekommen, dass alle Zuschauer und die anderen Teams zuordnen konnten, wer zusammen in einem Team spielt. Einige Spieler, wie zum Beispiel das Siegerteam Engshuber/Blechschmidt spielten sogar jedes Spiel mit den anschaulichen „falschen Tattoos“, die sie beim Check In am Freitag bekamen – siehe Siegerbild.

 

Des Weiteren schien auch der Wettergott auf der Seite des Turniers gestanden zu haben. Von Freitag bis Sonntag war schönstes Sonnenwetter auf der Anlage zu verbuchen.

Nachdem das Turnier am Sonntag um ca. 15 Uhr sein Ende fand, stand für alle Veranstalter fest, dass es ein sehr gelungenes Event war und es nach einer Fortsetzung schreit. Es gab von allen teilnehmenden Teams absolut positives Feedback. Zum Beispiel: Zitat Eric Riedel Magdeburg: „Ihr müsst das unbedingt wiedermachen, wir sind auf jeden Fall dabei. Danke für die tolle Organisation“. Oder von den Gewinnern Max Engshuber und Tillmann Blechschmidt Zitat: „Affen Geiles Turnier, das man sich coachen darf ist der Hammer und hat uns in der ein oder anderen Situation sehr geholfen, wir sind auf jeden Fall wieder dabei und versuchen den Titel zu verteidigen“.

 

Der Vorstand des TC Schkopau und Tom Glücklederer nehmen alle positiven Eindrücke gerne mit und danken hiermit auch den vielen fleißigen Helfern, ohne die das Turnier so nicht möglich gewesen wäre. Hier zu nennen sind: Paul Fröhlich, Harald Strobl, Renate von Lengerken und Rocco Welt, der eigene Pokale für das Turnier entworfen und hergestellt hat.

Des Weiteren danken wir der Tennisschule Voloshin aus Halle, die für das Turnier drei Teams bestehend aus Schülern und Trainern des Kaders Voloshin und einen Bespannungsservice zur Verfügung gestellt hat.

 

Ebenfalls ist allen Organisatoren klar, dass es eine Fortsetzung geben wird und sich der Schkopauer Teamcup aufgrund seines Erfolges sehr wahrscheinlich zu einer jährlichen Turnierserie entwickeln wird. Wir freuen uns über das gelungene Event und das große und hochklassige Teilnehmerfeld sehr und hoffen eine langfristige und erfolgreiche neue Turnierserie geschaffen zu haben.